Freie Radikale und Antioxidantien:

Was in deinem Körper wirklich passiert, wenn du dauerhaft unter Strom stehst

Vielleicht hast du die Begriffe freie Radikale und Antioxidantien schon oft gehört, in der Kosmetikwerbung, in Ernährungsratgebern, auf Nahrungsergänzungsmittel-Verpackungen. Aber was tatsächlich in deinem Körper passiert, wenn diese beiden aufeinandertreffen, bleibt meistens vage.

Dabei lohnt sich ein genauerer Blick, gerade wenn du gerade viel leistest, wenig Pausen kennst und dein Nervensystem seit Jahren im Dauerbetrieb läuft.

Was freie Radikale eigentlich sind

Freie Radikale sind instabile Moleküle, denen ein Elektron fehlt.

Um sich zu stabilisieren, holen sie sich dieses Elektron von anderen Molekülen in deinem Körper, zum Beispiel aus Zellmembranen, Proteinen oder sogar deiner DNA.

Das klingt zunächst bedrohlich, ist aber zu einem gewissen Grad völlig normal.

Freie Radikale entstehen ganz natürlich, wenn dein Körper Energie aus Nahrung gewinnt, wenn du dich bewegst, sogar wenn du atmest.

Dein Körper hat dafür eigene Schutzsysteme, körpereigene Antioxidantien, die dieses Gleichgewicht in gesunden Bahnen halten.

 

Problematisch wird es erst, wenn zu viele freie Radikale auf zu wenig Schutz treffen.

Dieser Zustand nennt sich oxidativer Stress. Er beschreibt ein Ungleichgewicht, bei dem die Selbstschutzmechanismen deines Körpers nicht mehr ausreichen, um mit der Menge an freien Radikalen mitzuhalten.

Der Zusammenhang zu psychischem und körperlichem Stress

Was viele nicht wissen: Chronischer Stress, also genau das, was viele Frauen im sogenannten Funktionsmodus jeden Tag erleben, erhöht nachweislich die Produktion freier Radikale im Körper. Wenn dein Nervensystem dauerhaft in einem Zustand von Alarmbereitschaft ist, läuft dein Stoffwechsel auf höheren Touren, dein Körper schüttet mehr Stresshormone aus, und diese Prozesse produzieren als Nebeneffekt zusätzliche freie Radikale.

 

Gleichzeitig ist es genau in stressigen Lebensphasen, in denen wir am wenigsten Zeit und Energie für eine antioxidantienreiche Ernährung, ausreichend Schlaf oder Bewegung finden, alles Faktoren, die eigentlich dabei helfen würden, dieses Ungleichgewicht auszugleichen. Ein Kreislauf, der sich leise, aber beständig selbst verstärkt.

Was oxidativer Stress auf Dauer bedeuten kann

Auf Zellebene bedeutet dauerhafter oxidativer Stress, dass Zellstrukturen langsamer repariert werden, als sie geschädigt werden.

Das kann sich in unterschiedlichen Bereichen des Körpers zeigen, etwa in einer sichtbar müderen Haut, einer langsameren Regeneration nach Belastung, oder allgemein in einem Gefühl von Erschöpfung, das sich nicht durch eine Nacht guten Schlaf auflöst.

 

Auch im Zusammenhang mit hormonellen Umbruchphasen wie der Perimenopause spielt dieser Prozess eine Rolle. Der Körper hat in dieser Zeit ohnehin viel zu regulieren, ein zusätzliches Ungleichgewicht durch oxidativen Stress kann diesen Übergang spürbar erschweren.

Antioxidantien: die Gegenspieler

Antioxidantien sind Moleküle, die freie Radikale neutralisieren können, ohne selbst instabil zu werden. Sie fangen sozusagen das fehlende Elektron ab, bevor es sich an körpereigenen Strukturen bedient. Manche Antioxidantien stellt dein Körper selbst her, viele andere, wie Vitamin C, Vitamin E, Beta-Carotin oder sekundäre Pflanzenstoffe, müssen über die Nahrung aufgenommen werden.

 

Das Prinzip dahinter ist einfach, aber wirkungsvoll.

Je mehr hochwertige Antioxidantien dein Körper zur Verfügung hat, desto besser kann er das natürliche Gleichgewicht zwischen Zellschutz und Zellbelastung aufrechterhalten, gerade dann, wenn Stress diese Balance immer wieder herausfordert.

Wie du Antioxidantien alltagstauglich in dein Leben holst

Die gute Nachricht: Du musst dafür nicht dein ganzes Leben umkrempeln.

Ein paar bewusste Routinen reichen oft schon aus, um deinem Körper spürbar mehr Unterstützung zu geben.

Farbenfrohes Gemüse und Obst sind die einfachste Quelle.

Beeren, Paprika, grünes Blattgemüse, Karotten und Zitrusfrüchte enthalten besonders viele Antioxidantien.

Als Faustregel gilt: je intensiver die Farbe, desto höher meist der Gehalt an schützenden Pflanzenstoffen oder auch sekundären Pflanzenstoffen.

 

Gewürze wie Kurkuma, Ingwer oder Zimt lassen sich leicht in den Alltag integrieren, etwa im Morgentee oder beim Kochen, und liefern zusätzlich wertvolle Pflanzenstoffe.

 

Auch Bewegung an der frischen Luft unterstützt deinen Körper doppelt:

Sie hilft, Stresshormone abzubauen, und fördert gleichzeitig die Durchblutung, wodurch Nährstoffe besser in die Zellen transportiert werden können.

 

 

Und nicht zuletzt: Schlaf ist einer der wichtigsten Regenerationsprozesse überhaupt.

In der Tiefschlafphase repariert dein Körper Zellschäden besonders effektiv, ein Grund mehr, warum guter Schlaf keine Nebensächlichkeit ist, sondern echte Zellpflege.

Wenn die Basis aus dem Alltag nicht ausreicht

So wichtig diese Alltagsroutinen sind, in stressigen Lebensphasen, mit einem vollen Familienalltag, wenig Zeit zum Kochen und einem Körper, der ohnehin schon viel zu leisten hat, reicht die Ernährung allein oft nicht aus, um den erhöhten Bedarf an Antioxidantien vollständig zu decken.

Genau hier kann eine hochwertige, natürliche Ergänzung sinnvoll sein, nicht als Ersatz für eine gute Alltagsbasis, sondern als zusätzliche Unterstützung für Zellen, die gerade besonders gefordert sind.

 

Für mich persönlich ist das Pack A von RINGANA zu einem festen Bestandteil geworden, gerade in Phasen, in denen mein Nervensystem viel zu tun hatte.

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Hinweis: Dieser Artikel dient der allgemeinen Information und ersetzt keine ärztliche Beratung. Wenn du unter starken Beschwerden leidest, wende dich bitte an eine Ärztin oder einen Arzt, am besten an jemanden, der hormonkundlich versiert ist.


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